5 wesentliche Aspekte beim Einsatz "Digitaler Lernmedien" und "E-Learning"

Die Digitalisierung stellt uns vor viele Herausforderungen. Eine davon ist das schnell wachsende Wissen und damit einher das lebenslange Lernen.

Wie aber können wir das „lebenslange Lernen“ unserer Mitarbeiter fördern?

Digitale Lernmedien und E-Learning Module wie z.B. Web Based Trainings, Videos, Serious Games aber auch Virtual Reality und Augmented Reality bieten uns hierfür tolle Möglichkeiten.

Einige Unternehmen haben eine oder auch mehrere digitale Lernmedien bereits im Einsatz und fördern bewusst Ihre Mitarbeiter und deren Entwicklung und das kontinuierlich!

Um die ein oder anderen negativen Erfahrungen im Umgang mit digitalen Lernmedien bereits im Vorfeld wegzunehmen und digitale Medien als großartige Möglichkeit vorzustellen, um Mitarbeitern die Möglichkeit des lebenslangen Lernens zu ermöglichen, habe ich 5 wesentlichsten Aspekte beim Einsatz digitaler Lernmedien zusammengefasst. Erzählen Sie diese Tipps aber niemandem weiter 🤫😃

 

1. Qualität von digitalen Lernmodulen

Einer der wichtigsten Aspekte ist die Qualität der Lernmodule. Bitte verschenken Sie keine Zeit und die Akzeptanz Ihrer Mitarbeiter in dem Sie die bisherige Präsenzveranstaltung als Powerpoint Präsentation zum „durchklicken“ hochladen. Sie können absolut sicher gehen, dass die Einführung digitaler Lernmedien so bereits im Keim erstickt wird.

Lernen muss Begeistern!

Versuchen Sie einzelne „gute“ Lernmodule zu etablieren. Qualität vor Quantität. Mit qualitativ hochwertigen Lern- und Lehrmodulen erhöhen wir 

  • den Lerneffekt 
  • die Begeisterung für digitale Lernmedien 
  • die Motivation unserer Mitarbeiter   
 
 

2. Kleine Lerneinheiten

Große, lange E-Learning Module werden ignoriert bzw. nur mit sehr mäßiger Begeisterung durchgeführt. Um ein gutes Lernergebnis zu erzielen halten Sie die Lern- und Bearbeitungszeit so lang wie nötig und so kurz wie möglich.

Ein altes Sprichwort sagt „In der Kürze liegt die Würze“ 😃

Mit E-Learning Module haben Sie die Möglichkeit, sehr kleine Lerneinheiten sogenannte „Learning Nuggets“ oder auch „Micro Learnings“ zu erstellen. So erhöhen Sie die Motivation und die Aufmerksamkeit der Lernenden. Durch diese kleinen Lerneinheiten kann die Lernzeit auf ein Minimum reduziert werden. Minimum bedeutet ca. 3 bis maximal 10 Minuten.

So macht lernen mit digitalen Lernmedien viel mehr Spaß und hat vor allem einen wesentlich höheren Nutzen!

 

3. Gamification

Die besten Lernergebnisse und den größten Lernerfolg, egal ob in Unternehmen, Schulen oder Bildungsinstituten erzielen wir mit Gamification (Spielerische Elemente).

Diese Erkenntnis zieht sich durch alle Altersgruppen und alle Generationen. Oft sind diese Lernmodule als Game Based Trainings oder Serious Games bekannt. Aber bei jedem digitalen Lernmedium haben wir die Möglichkeit, Ansätze von Gamification einzubinden, egal ob in Web Based Trainings, Augmented Reality Trainings, Virtual Reality Trainings oder in Lernvideos. Fügen Sie einen spielerischen Kontext hinzu und Ihre Mitarbeiter und Lernenden werden begeistert sein!

 

4. Einsatz eines Learning Management Systems (LMS)

Nachdem Sie nun bereits erste Erfahrungen im Umgang mit digitalen Lernmedien und E-Learning Modulen sammeln konnten und von deren Vorteilen und Nutzen überzeugt sind, sollten Sie noch einen weiteren Schritt gehen und ein Lern-Management-System auch „LMS“ genannt in Erwägung ziehen.

Warum ein LMS?

Ein Lernmanagementsystem hilft uns bei der Erstellung, Verwaltung, Planung und Auswertung unserer E-Learning-Module. 

Vorteile eines LMS sind:

  • Einfache Module können selbst erstellt werden 
  • Laufende Schulungen, wie z.B. Arbeitssicherheitsunterweisung oder Gefahrstoffunterweisung  von Mitarbeitern können zeitlich geplant,  durchgeführt und automatisch dokumentiert werden.
  • Es besteht sogar die Möglichkeit mittels KI (Künstlicher Intelligenz) die genau jetzt notwendige Lerneinheit aufzufinden.
    • Dies kann z.B. dann genutzt werden, wenn neue oder unerfahrene Mitarbeiter mit Herausforderungen konfrontiert werden, kurzfristigen Input benötigen aber keine Hilfestellung zum aktuellen Zeitpunkt möglich ist. Die notwendige Lerneinheit kann schnell und unkompliziert abgerufen werden.
  • Laufende Auswertung welche Schulungen bereits absolviert wurden und bei Bedarf auch mit welchem Ergbnis (ACHTUNG: Hier muss u.a. das Einverständnis des Betriebsrats vorliegen).

 

5.Kommunikation, Kommunikation, Kommunikation 

Kommunizieren Sie den Einsatz neuer Lernmethoden und neuer Lernmedien offen im Unternehmen. Begleiten Sie Ihre Mitarbeiter, nehmen Sie Äußerungen zum Einsatz der Medien ernst und haben Sie immer ein offenes Ohr.

Wie bei allem „Neuen“ muss auch hier erst die Akzeptanz hergestellt werden. Geben Sie Ihren Mitarbeitern die notwendige Zeit und vor allem auch die Möglichkeit das Gelernte umzusetzen.

Training on the Job

Durch den Einsatz von E-Learning entsteht die Möglichkeit, dass Gelernte gleich im Anschluß in die Praxis umzusetzen. Ähnlich wie bei YouTube, wenn wir uns z.B. über das „Spannen einer Fahrradkette“ informieren und dies im Anschluß oder zeitgleich selbst ausprobieren, haben wir diese Möglichkeit auch im Unternehmen. 

Nutzen Sie die Vorteile und Möglichkeiten digitaler Lernmedien, Videos, E-Learning, Virtual Reality oder  Augmented Reality um lebenslanges Lernen in Unternehmen zu etablieren.

Über den Autor:

Markus Bruckmeier, Inhaber von Markus Bruckmeier – E-Learning für Fachkräfte ist DigitalCoach, E-Learning Autor und Trainer und begleitet Unternehmen, Bildungsträger und Bildungsinstitute bei der Einführung neuer Lern- und Lehrmedien und der digitalen Transformation.

 

Sie wollen neue, Digitale Lernmedien für die Weiterbildung Ihrer Mitarbeiter einsetzen oder Sie suchen einen Experten in der Erstellung digitaler  Lernmedien

Dann freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme und auf gemeinsame Projekte

 

Ihr 

Markus Bruckmeier

 

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